Probleme mit Frxtray (FSLogix) und Storage IOPs

FSLogix gehört seit 2020 zu Microsoft und ist mittlerweile ein fester Bestandteil für nicht-persistente Windows-Computing-Umgebungen, also virtuelle Arbeitsplätze.

Klassische Einsatzgebiete sind Citrix oder Azure Virtual Desktop Umgebungen.

Nach der Implementierung von FSLogix bei einem Kunden, stellten wir schnell fest, dass der Azure Storage Profilfileshare (50TB, 50k IOPs) an seine Grenzen der Belastbarkeit kam. Und manchmal auch darüber hinaus…

Die ersten Analysen erzeugten bei uns nicht nur ein großes Fragezeichen, sondern ergaben auch große Zahlenwerte: 10 Millionen Transaktionen + 2 Millionen Fehler.

Teamwork mit Microsoft

Nach einigen Stunden und Tagen der Analyse und Problemsuche, holten wir uns Unterstützung von Microsoft.

Doch auch Microsoft war erst einmal ratlos. Ein paar Wochen später wurde die Ursache dann gefunden: Frxtray.

Dieses kleine Tool von FSLogix, haben wir im Userkontext bereitgestellt, um dem Anwender eine Ansicht der Profilgröße zu ermöglichen.

Die Lösung

Nachdem wir alle Frxtray Prozesse gekillt und aus dem Autostart entfernt hatten, fielen die Transaktionen auf unter 2 Millionen und nur noch eine minimale Anzahl von Fehlern.

Azure Monitoring - Storage Metrics

Die Ursache liegt wohl in der eigentlichen Funktion des Tools:

Die frxtray.exe fragt in regelmäßigen Abständen die aktuelle Größe des User VHDx  (Profile-)Files ab, womit das Tool in Verbindung mit dem Azure Storage irgendwie nicht klarkommt.

Hoffen wir, das Microsoft bald einen Fix dafür anbieten kann.

Unser Fazit

Wer also Probleme mit sehr hohen Storage-Latenzen hat und das Tool Frxtray aktiv hat, dem können wir nur mit Peter Lustigs Worten raten:

„Einfach mal abschalten“

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