Unser Azure-Experte und Cloud-Architect Matthias Braun ist seit Kurzem Teil des Orga-Teams beim IAMCP Business Circle Azure Infrastruktur. Gemeinsam mit Christian Forjahn und vier anderen Circle Mitgliedern stellt er regelmäßig Neuerungen, Best Practices und Frameworks im Zusammenhang mit der Azure Cloud Infrastruktur vor.
Die International Association of Microsoft Channel Partners (IAMCP) ist ein globales Netzwerk von Microsoft-Partnern aus unterschiedlichen Branchen, Unternehmensgrößen und Ländern. Dieses Netzwerk bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich online oder auf internationalen Veranstaltungen auszutauschen und zu vernetzen. Insbesondere kleinere Microsoft-Partner, die keinen eigenen Partnermanager bei Microsoft haben, profitieren davon: Sie erhalten eine stärkere gemeinsame Stimme und können ihre Interessen gebündelt gegenüber Microsoft vertreten. Im Interview erzählt uns Matthias, welche Vorteile sein Engagement im Circle unseren Kund:innen bringt, welche Themen sie behandeln und worauf Unternehmen bei Thema „Azure Infrastruktur“ achten sollten.
Ich bin im Orga-Team des Business Circle Azure Infrastruktur. Das bedeutet, dass wir Ansprechpartner innerhalb der IAMCP für dieses Thema sind. Wir planen regelmäßig Online-Veranstaltungen, die alle 14 Tage stattfinden. Das ist ähnlich wie eine Vortragsreihe, nur eben etwas lockerer gehalten. Hier stellen wir entweder bestimmte Themen vor oder bieten einen offenen Diskussionskreis an, in dem wir ein Oberthema besprechen. Das ist toll, da wir so in den Austausch gehen, unsere Erfahrungen teilen und Probleme diskutieren können. Unser Circle findet Themen und koordiniert den Ablauf und die Termine. Für größere Veranstaltungen planen wir die Vorträge und schließen uns mit anderen Unternehmen, wie beispielsweise Microsoft zusammen.
Durch unsere Mitgliedschaft sind wir immer up to Date und kennen die Neuerungen und Fördermöglichkeiten durch Microsoft. Als größerer Microsoft-Partner hat man bei Microsoft direkt einen Key-Account-Manager, der sich um die Anliegen kümmert. Kleineren Partner fehlt das. Durch IAMCP haben aber auch sie die Möglichkeit an die gleichen Informationen zu kommen. Ein großer Vorteil ist auch das Netzwerk. Wir als Provectus können natürlich nicht alle Themen im IT-Kosmos abdecken. Sollte ein Kunde/ eine Kundin eine Leistung brauchen, die wir nicht anbieten, können wir direkt vermitteln. Durch den regen Austausch kennen wir die Unternehmen und deren Know-how. So können wir sicherstellen, dass wir auch geeignete Ansprechpartner vermitteln.
Das nächste Event findet in zwei Wochen statt. Darin geht es um typische „Azure-Fallen“, in die man treten kann, wenn man Projekte umsetzt. Wir sind sechs Personen im Orga-Team. Jeder von uns gibt ein Fettnäpfchen preis. In der Runde diskutieren wir dann Lösungen und Vorgehensweisen.
Das IAMCP hat nochmal einen ganz anderen Wirkungskreis. Das sind alles Microsoft-Partner. Das bedeutet, manchmal muss man auch Rede und Antwort stehen. Es kam zum Beispiel schon vor, dass ich einen Vortrag zum Thema „Infrastruktur as Code und Terraform“ gehalten habe und sich anschließend jemand gemeldet hat mit der Bitte nochmal etwas tiefer zu gehen. Wir haben dann nochmal einen gemeinsamen Termin vereinbart und konnten auf die beiden konkreten Probleme des anderen Partners eingehen. Es ist einfach nochmal ein anderer Austausch, da es im Rahmen des IAMCP stattfindet. Ein Geben und Nehmen quasi.
Theoretisch für alle, die Azure nutzen. Primär sind es aber Partner, die auch in Azure unterwegs sind oder in Azure einsteigen wollen – sei es für sich Inhouse oder für Kund:innen. Das Publikum ist relativ bunt gemischt. Die Termine sind öffentlich. Es kann sich also jeder anmelden und das ist natürlich auch gewünscht.
Der Circle Name „Azure Infrastruktur“ grenzt das Ganze ja schon sehr ein. Das heißt, der Fokus liegt auf jeden Fall auf Infrastruktur. Aber auch Themen, die innerhalb des IAMCP immer wieder nachgefragt werden sind AVD als Citrix VDI Ersatz oder Automatisierung im Infrastrukturbreich. Sei es jetzt mit Infrastruktur as Code mit Terraform, so wie wir es primär machen. Dann gibt es aber ja noch Azure Automation, wo man mit PowerShell Skripten automatisieren kann. KI ist natürlich auch hoch im Kurs. Es gibt ja auch direkte Azure dedizierte Ressourcen durch Azure oder Microsoft Foundry, wo man verschiedene Sprachmodelle orchestrieren kann und seinen Entwicklern bereitstellen kann. Da ist auch ein sehr nachgefragtes Thema.
Gerade sind alle stark vom AI-Trend getrieben. Für mich ist auch mit Blick auf AI eine saubere Basis in Azure ein großes „MUSS“. Das haben viele Unternehmen in den letzten Jahren etwas „verschlafen“. Die sichere Basis braucht man aber, um diesem AI-Trend und der Schnelligkeit überhaupt nachkommen zu können. Unternehmen müssen ihren Entwicklern eine sichere Infrastruktur bieten, damit diese die KI-Workloads umsetzen können.
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