April 2025
Autor des Beitrags
Danny
Principal Consultant
Veröffentlicht am
28.04.2025 von Danny
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Jetzt handeln, um Sicherheits- und Compliance-Risiken zu vermeiden

Supportende für Microsoft Office 2016 und 2019

Heute widmen wir uns einem weiteren wichtigen Supportende: Microsoft Office 2016 und Microsoft Office 2019. Wie bereits bei anderen Microsoft-Produkten, endet auch hier der erweiterte Support am 14. Oktober 2025. 

Viele Geräte in Deutschland nutzen weiterhin ältere Office-Versionen, wie Marktanalysen und Kundenerfahrungen bestätigen. Ob im Büro, im Homeoffice oder mobil: Microsoft Office ist nach wie vor ein zentrales Werkzeug im Arbeitsalltag.

Umso wichtiger ist es jetzt, sich mit den bevorstehenden Änderungen auseinanderzusetzen und rechtzeitig passende Alternativen zu prüfen – damit Sicherheit, Produktivität und Zukunftsfähigkeit gewährleistet bleiben.

 

Das bedeutet das Supportende konkret?

Nach dem Supportende erhalten Office 2016 und Office 2019 keine Sicherheitsupdates, Fehlerkorrekturen oder technischen Support mehr. Zwar funktionieren die Produkte auch weiterhin, jedoch sind sie einem erhöhten Risiko ausgesetzt – insbesondere im Hinblick auf IT-Sicherheit, Datenschutz und Compliance. 

Gerade in sicherheitskritischen oder regulierten Umgebungen, wie im Gesundheitswesen oder bei Finanzdienstleistern, ist der Betrieb nicht unterstützter Software problematisch und oft nicht mehr mit gängigen Standards vereinbar. 

Betroffene Produkte zum 14. Oktober 2025: 

  • Microsoft Office 2016 (Windows und Mac) 
  • Microsoft Office 2019 (Windows und Mac) 

 

Wie gelingt die reibungslose Migration zu Microsoft 365 oder Office LTSC 2024?

 

Unternehmen, die aktuell Office 2016 oder Office 2019 einsetzen, sollten sich auf das bevorstehende Supportende vorbereiten und rechtzeitig die nächsten Schritte einleiten.

  • Office 2016: Ein direkter Umstieg auf Microsoft 365 oder alternativ auf Office LTSC 2024 ist möglich. 
  • Office 2019: Auch hier besteht die Möglichkeit, auf Microsoft 365 oder Office LTSC 2024 zu migrieren. 

Welche Optionen gibt es für Microsoft Office? 

 

1. Office LTsc 2024

Für Organisationen, die weiterhin auf eine lokale Office-Installation ohne Cloud-Anbindung setzen müssen oder möchten – beispielsweise in sensiblen Infrastrukturen, in der Industrie oder im Gesundheitswesen – bietet Microsoft Office LTSC 2024 (Long Term Servicing Channel) als Alternative.

Diese Version folgt dem klassischen Lizenzmodell: Einmal gekauft, kann sie dauerhaft genutzt werden – jedoch ohne funktionale Updates während des gesamten Lebenszyklus. Microsoft liefert ausschließlich Sicherheits- und Stabilitätsupdates.

Wichtig: Der Support für Office LTSC 2024 endet bereits im Oktober 2029 – Wer also plant, langfristig auf Office ohne Cloud zu setzen, muss sich frühzeitig mit der begrenzten Laufzeit und den eingeschränkten Funktionen auseinandersetzen.

 

2. Microsoft 365

Langfristig zukunftssicher ist der Umstieg auf Microsoft 365. Der cloudbasierte Ansatz bietet nicht nur die neuesten Office-Anwendungen wie Word, Excel, PowerPoint und Outlook, sondern auch regelmäßige Sicherheits- und Funktionsupdates. Darüber hinaus profitieren Unternehmen von der tiefen Integration mit Microsoft Teams, SharePoint und OneDrive, die eine nahtlose Zusammenarbeit ermöglichen.

Mit Microsoft 365 haben Nutzer plattformübergreifenden Zugriff auf ihre Anwendungen und Daten – ob auf dem PC, Mac, im Web oder mobil. Die flexible Lizenzierung pro Nutzer ist ideal für hybride Arbeitsmodelle und hilft Unternehmen, ihre IT-Kosten besser zu kalkulieren, die Produktivität der Mitarbeitenden zu steigern und den Wartungsaufwand zu reduzieren.

Was Unternehmen jetzt tun sollten 

 

Ein ungeplanter Wechsel kurz vor Supportende bringt oft unnötige Hektik und Risiken mit sich. Daher empfehlen wir: 

  • Jetzt prüfen, welche Office-Versionen im Unternehmen eingesetzt werden 
  • Lizenzstrategie überdenken: Dauerlizenz oder Cloud-Modell? 
  • Migrationsszenarien entwerfen und rechtzeitig umsetzen 
  • IT-Sicherheit und Compliance-Anforderungen neu bewerten 

Vor allem Unternehmen, die bereits Microsoft 365-Elemente wie Teams oder Exchange Online nutzen, sollten den Umstieg auf die Microsoft-365 Apps in Betracht ziehen – nicht zuletzt wegen der technischen Abhängigkeiten. 

 

fazit

Das Supportende von Office 2016 und 2019 betrifft mehr Unternehmen, als man auf den ersten Blick denkt. Wer heute noch mit diesen Versionen arbeitet, sollte frühzeitig eine klare Migrationsstrategie entwickeln – idealerweise im Zusammenspiel mit weiteren Modernisierungsmaßnahmen wie dem Umstieg auf Windows 11, zu dem wir mehr in unserem nächsten Blogbeitrag berichten. 

Wir unterstützen Sie gerne bei der Planung und Umsetzung – sprechen Sie uns an! 

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