Kurzerklärung
Operative Resilienz bezeichnet die Fähigkeit einer Organisation, kritische Geschäftsprozesse und Dienstleistungen auch unter widrigen Bedingungen – Cyberangriff, Systemausfall, Anbieterkrise, regulatorische Änderung – aufrechtzuerhalten oder schnell wiederherzustellen.
Operative Resilienz geht über klassische IT-Resilienz hinaus. Sie beschreibt die Widerstandsfähigkeit auf Organisations- und Prozessebene:
„Nicht nur: Kommt das System wieder? Sondern: Bleibt die kritische Funktion erhalten?“
Im Cloud-Kontext schließt operative Resilienz explizit die Anbieterebene ein: Eine Organisation, die einen Cloud-Dienst nicht wechseln kann, hat eine strukturelle Resilienzlücke – unabhängig davon, wie robust ihre eigene Infrastruktur sonst ist.
Operative Resilienz wird durch mehrere Schichten aufgebaut:
Resilienz ist kein technischer Zustand, sondern ein organisatorisches Programm.
Operative Resilienz ist regulatorisch besonders relevant für:
| Konzept | Schutzziel |
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Disaster Recovery (DR)
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Wiederherstellung nach Ausfall desselben Systems beim selben Anbieter |
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Business Continuity (BCM)
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Aufrechterhaltung kritischer Funktionen während eines Störereignisses |
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Operative Resilienz
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Umfassende Widerstandsfähigkeit inkl. Anbieter-, Vertrags- und Jurisdiktionsrisiken |
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Cloud-Exit-Fähigkeit
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Spezifische Resilienz gegenüber Anbieterwechsel oder dauerhaftem Anbieterausfall |
Vorteile kontrollierter Jurisdiktion
Risiken unkontrollierter Jurisdiktion