Kurzerklärung
Digitale Souveränität bezeichnet die Fähigkeit einer Organisation, ihre digitale Infrastruktur, ihre Daten und ihre technologischen Entscheidungen selbstbestimmt zu steuern – unabhängig von einseitigen Abhängigkeiten gegenüber einzelnen Anbietern, Plattformen oder Rechtssystemen.
Digitale Souveränität ist kein Synonym für Cloud-Vermeidung, Open-Source-Pflicht oder Rückkehr zu On-Premises-Infrastruktur. Sie beschreibt einen Zustand:
„Die Organisation könnte wechseln, einschränken oder kontrollieren – und kann das nachweisen.“
Drei Dimensionen bestimmen digitale Souveränität:
Digitale Souveränität wird nicht durch eine einzelne Maßnahme hergestellt, sondern durch das Zusammenwirken mehrerer Elemente:
Souveränität ist ein Spektrum, nicht alle Workloads erfordern dasselbe Niveau.
Digitale Souveränität ist besonders relevant für: