Kurzerklärung
Single Sign-On (SSO) ermöglicht Nutzern den einmaligen Login, um anschließend auf mehrere Anwendungen und Systeme zuzugreifen.
Single Sign-On (SSO) ist ein Authentifizierungsverfahren, bei dem sich Benutzer einmal anmelden und danach ohne erneute Passworteingabe auf mehrere Anwendungen, Dienste oder Systeme zugreifen können.
SSO reduziert die Anzahl notwendiger Anmeldevorgänge und stellt eine zentrale Identitätsprüfung bereit.
Das Verfahren wird häufig in Verbindung mit zentralen Identitäts- und Zugriffsmanagement-Systemen eingesetzt und ist ein zentraler Baustein moderner IT-Architekturen.
Bei SSO erfolgt die Authentifizierung zentral über einen Identity Provider (IdP). Nach erfolgreicher Anmeldung stellt dieser ein Authentifizierungs-Token aus, das von angebundenen Anwendungen akzeptiert wird.
Typische Funktionsmechanismen:
Der Benutzer authentifiziert sich einmal, während die Anmeldung bei weiteren Diensten transparent im Hintergrund erfolgt.
Single Sign-On wird eingesetzt in:
SSO ist besonders relevant, wenn Benutzer regelmäßig zwischen verschiedenen Systemen und Diensten wechseln.
Passwort-Manager: Speichern Zugangsdaten; SSO reduziert die Anzahl der Anmeldungen selbst.
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA): MFA ergänzt SSO um zusätzliche Sicherheitsfaktoren, ersetzt es jedoch nicht.
Federated Identity: Identitätsföderation ist eine technische Grundlage für SSO über Organisationsgrenzen hinweg.