Kurzerklärung
Data Loss Prevention (DLP) bezeichnet Sicherheitsmaßnahmen, die den unbeabsichtigten oder unbefugten Abfluss sensibler Daten verhindern.
Data Loss Prevention (DLP) ist ein Sicherheitskonzept zur Erkennung, Überwachung und Kontrolle sensibler Informationen, um deren Verlust, unautorisierte Weitergabe oder Missbrauch zu verhindern.
DLP bezieht sich auf Daten in allen Zuständen – bei Speicherung (Data at Rest), Übertragung (Data in Transit) und Nutzung (Data in Use).
Ziel ist es, geschäftskritische oder personenbezogene Informationen wie Kundendaten, Finanzinformationen oder geistiges Eigentum vor Datenabfluss zu schützen.
Schutz von:
DLP-Systeme analysieren Inhalte anhand vordefinierter Regeln und Muster, um sensible Informationen zu identifizieren. Auf Basis dieser Erkennung werden definierte Maßnahmen ausgelöst.
Typische Funktionsmechanismen:
DLP kann sowohl präventiv (Blockierung) als auch detektiv (Überwachung, Reporting) eingesetzt werden.
Data Loss Prevention wird eingesetzt in:
Besonders relevant ist DLP überall dort, wo Daten zwischen Personen, Systemen oder Organisationen ausgetauscht werden.
Information Protection
Information Protection klassifiziert und schützt Daten (z. B. durch Verschlüsselung); DLP fokussiert auf das Verhindern von Datenabfluss.
Endpoint Security
Schützt Geräte und Betriebssysteme; DLP überwacht den Umgang mit Daten.
Identity & Access Management (IAM)
Regelt Benutzerzugriffe auf Systeme; DLP kontrolliert zusätzlich Datenbewegungen und Inhalte..