Kurzerklärung
Load Balancing bezeichnet die automatische Verteilung von Anfragen oder Datenverkehr auf mehrere Systeme zur Sicherstellung von Performance und Verfügbarkeit.
Load Balancing ist ein technisches Verfahren zur gleichmäßigen Verteilung von Netzwerk- oder Anwendungsanfragen auf mehrere Server, Instanzen oder Dienste.
Ziel ist es, Überlastungen einzelner Komponenten zu vermeiden, die Ausfallsicherheit zu erhöhen und eine stabile Performance für Nutzer und Anwendungen sicherzustellen.
Load Balancing ist ein grundlegender Bestandteil moderner IT-Architekturen in Rechenzentren, Cloud- und Hybrid-Umgebungen.
Ein Load Balancer fungiert als zentrale Vermittlungsinstanz zwischen Clients (z. B. Browser, Apps, APIs) und den dahinterliegenden Zielsystemen.
Er entscheidet anhand definierter Algorithmen und Zustandsinformationen, welches System eine Anfrage verarbeitet.
Typische Funktionsmechanismen:
Load Balancing kann auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen, etwa auf Netzwerk-, Transport- oder Anwendungsebene.
Load Balancing wird eingesetzt in:
Besonders relevant ist Load Balancing bei hohen Zugriffszahlen, kritischen Anwendungen oder stark schwankenden Lastprofilen.
Failover-Systeme
Failover greift erst im Fehlerfall; Load Balancing verteilt die Last kontinuierlich und aktiv.
Caching
Caching reduziert Last durch Zwischenspeicherung, übernimmt jedoch keine Verteilung von Anfragen.
Application Delivery Controller (ADC)
ADCs kombinieren Load Balancing mit zusätzlichen Funktionen wie Sicherheit, Optimierung und Analyse.