Kurzerklärung
Ein Virtual Private Network (VPN) stellt eine verschlüsselte Verbindung über öffentliche Netzwerke her, um Daten sicher zwischen Endgeräten und IT-Systemen zu übertragen.
Ein Virtual Private Network (VPN) ist eine Technologie zur sicheren, verschlüsselten Kommunikation über öffentliche oder unsichere Netzwerke wie das Internet.
Dabei wird ein „virtueller Tunnel“ zwischen einem Endgerät und einem Zielnetzwerk aufgebaut, über den Daten geschützt übertragen werden.
VPNs werden eingesetzt, um Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität von Daten sicherzustellen und entfernten Zugriff auf interne IT-Ressourcen zu ermöglichen.
Ein VPN kapselt den Datenverkehr und verschlüsselt ihn, bevor er über ein öffentliches Netzwerk übertragen wird.
Am Zielpunkt wird der Datenverkehr entschlüsselt und an das interne Netzwerk weitergeleitet.
Typische Funktionsmechanismen:
VPN-Verbindungen können standortbasiert (Site-to-Site) oder benutzerbasiert (Remote Access) aufgebaut werden.
VPNs werden eingesetzt in:
Besonders verbreitet ist der Einsatz von VPNs bei klassischen Netzwerkzugriffsmodellen.
Zero Trust Network Access (ZTNA): ZTNA gewährt anwendungsbezogenen Zugriff ohne vollständige Netzverbindung; VPNs bieten meist umfassenden Netzwerkzugriff.
Remote Desktop / Virtual Desktop: Stellt eine Arbeitsumgebung bereit, verschlüsselt aber nicht automatisch den gesamten Netzwerkverkehr.
TLS-Verschlüsselung (HTTPS): Schützt einzelne Verbindungen; VPNs sichern den gesamten Datenverkehr zwischen Endpunkt und Netzwerk.