Kurzerklärung
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) erhöht die Sicherheit von Anmeldungen durch die Kombination mehrerer unabhängiger Identitätsnachweise.
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist ein Sicherheitsverfahren, bei dem Benutzer zur Anmeldung mindestens zwei unterschiedliche Authentifizierungsfaktoren nachweisen müssen.
Diese Faktoren stammen aus verschiedenen Kategorien und erhöhen dadurch die Sicherheit gegenüber rein passwortbasierten Verfahren.
Ziel von MFA ist es, das Risiko kompromittierter Zugangsdaten deutlich zu reduzieren.
Bei MFA erfolgt zunächst die klassische Anmeldung (z. B. Benutzername und Passwort).
Anschließend wird ein zusätzlicher Faktor abgefragt.
Typische Mechanismen:
Die Faktoren werden von einem Identity Provider geprüft und erst bei erfolgreicher Validierung wird Zugriff gewährt.
MFA kann zusätzlich mit risikobasierten Richtlinien kombiniert werden (z. B. Standort, Gerät, Uhrzeit).
MFA wird eingesetzt in:
Besonders relevant ist MFA bei extern zugänglichen Systemen und sensiblen Daten.
Single Sign-On (SSO)
SSO reduziert Anmeldungen, erhöht jedoch nicht automatisch die Sicherheit. MFA ergänzt SSO.
Passwort-Manager
Verwalten Zugangsdaten, ersetzen aber keine zusätzlichen Faktoren.
Zero Trust
Zero Trust ist ein Sicherheitskonzept; MFA ist eine konkrete technische Maßnahme innerhalb dieses Modells.